Über Uns.

Über den Coburger Convent

Der Coburger Convent (CC) ist ein akademischer Verband von Studierenden und Absolventen deutscher und österreichischer Hochschulen, gleich welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion oder was auch immer die Menschen unterscheidet. Wir sind gleich in dem was wir tun, nicht was wir sind!

Der Verband bindet sich nicht parteipolitisch oder konfessionell und erwartet von seinen Mitgliedern, dass sie sich jederzeit für die Bundesrepublik Deutschland und deren freiheitlich-demokratische und liberal-rechtsstaatliche Ordnung einsetzen.

Die Mitglieder des Coburger Convents wollen sich gegenseitig zu fähigen Menschen erziehen, die in ehrenhafter, aufgeschlossener und freiheitlicher Gesinnung ihr Leben führen. Die Landsmannschaften und Turnerschaften erwarten von ihren Mitgliedern die Einordnung in die Gemeinschaft. Sie sehen in dieser Einordnung, der Übung von Selbstdisziplin, der Pflege des Studiums generale, in der Ausübung der Sportmensur und der Teilnahme am Sport, Mittel, die zur Bildung der Persönlichkeit ihrer Mitglieder beitragen.

Alle Mitglieder vereinen die Grundsätze des Verbandes – Ehre, Freiheit, Freundschaft, Vaterland – wobei die Grundsätze unter sich gleichwertig sind. Ehrenhaftes Handeln ist das allgemeingültige Prinzip echter Menschlichkeit und die Freiheit des Menschen sein höchstes Gut. Freundschaft ist die Grundlage aller gesellschaftlichen Strukturen und unserer Lebensbünde und öffnet den Blick für das große Ganze. So gelingt es die Vielfalt der Welt mit dem kulturellen Erbe zu verbinden und so das Ziel einer Überwindung der nationalen Grenzen zu einer weltweiten Friedensordnung zu erreichen.

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Carl Friedrich Goerdeler

Jurist, Politiker (DNVP) und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus. Er gehörte zu den führenden zivilen Köpfen der Widerstandsbewegung und sollte nach dem Attentat 1944 Reichkanzler werden.

Günther Oettinger

Jurist, Politiker, Ministerpräsident und EU-Kommissar. Sein größter politischer Erfolg ist die Beendigung des Gasstreits zwischen der Ukraine und Russland im Jahr 2014.

Otto Hahn

Chemiker und Pionier der Radiochemie. Zwischen 1905 und 1921 entdeckte Hahn zahlreiche Nuklide, 1909 den radioaktiven Rückstoß und letztlich 1921 die Kernisomerie beim „Uran Z“. Für die Entdeckung und den radiochemischen Nachweis der Kernspaltung des Urans (Ende 1938) und des Thoriums (Anfang 1939) wurde ihm 1945 der Nobelpreis des Jahres 1944 verliehen.

Geschichte des coburger convents

Die Gründung des Coburger Convents am 12. Mai 1951 ist das Resultat des Zusammenschlusses der Landsmannschaften der Deutschen Landsmannschaft und der Turnerschaften des Vertreter-Convents der Turnerschaften an deutschen Hochschulen, die vormals in der Deutschen Landsmannschaft (DL) und im Vertreter Convent (VC) vereinigt waren. So gesehen gliedert sich die Geschichte eigentlich in drei Abschnitte.

Am 14. November 1810 gründete Turnvater Jahn mit 11 Freunden in der Berliner Hasenheide den geheimen Deutschen Bund zur Befreiung und Einigung Deutschlands. 1819 wurde dem Turner und Burschenschafter Jahn die Wiederaufnahme des Turnens in der Hasenheide untersagt, da die Turnübungen im Rahmen des Unterrichts stattfinden und der Schulbehörde untergeordnet werden sollten. Die Ermordung des Schriftstellers, Spott-Journalisten und russischen Generalkonsuls August von Kotzebue durch den Studenten, Turner und Burschenschafter Karl Ludwig Sand löste letztendlich die Turnsperre aus.

Die Auswirkung der Karlsbader Beschlüsse traf die Turnbewegung hart. Jahn wurde am 13. Juli 1819 verhaftet, die Burschenschaften verboten, Universitäten unter Staatsaufsicht und viele studentische Turner und Burschenschafter unter polizeiliche Aufsicht gestellt. Jahn verbrachte die nächsten fünf Jahre in Haft. In ganz Preußen und anderen deutschen Staaten wurde ein Turnverbot erlassen.

Anfang der 40er und 50er-Jahre des 19. Jahrhunderts bildeten sich neben den schon bestehenden Corps und Burschenschaften weitere studentische Verbände mit unterschiedlichen Ausrichtungen, z.B. religiöser Erziehung, Leibesertüchtigung oder Förderung des Gesanges.

Im Jahre 1840 entwickelte sich in Göttingen unter den waffenführenden Verbindungen eine solche neue Gruppierung. Diese Vereinigung von 9 Verbindungen wandte sich gegen den Anspruch der Corps, für die gesamte Studentenschaft in Ehrenangelegenheiten zu entscheiden. Sie schlossen sich unter dem Namen der Urform studentischer Gemeinschaften „Landsmannschaft“ zusammen, ohne jedoch eine bestimmte Landeszugehörigkeit als Voraussetzung für die Aufnahme zu machen. Diese Vereinigung von Landsmannschaften zerfiel im Jahre 1854. Ähnliche Zusammenschlüsse gab es in Halle, Leipzig und Tübingen.

König Friedrich Wilhelm IV. hob den Erlass seines Vaters auf und beendete damit offiziell die Turnsperre; Turnen wurde in Preußen zugelassen und sogar Schulfach. Schon 1838 hatten die Turnvereine in Breslau und Leipzig akademische Riegen und 1842 bestanden in Jena, Bonn und Tübingen allgemeine Turnvereine, denen viele Studenten angehörten. 1845 entstand aus einem Studentenverein die Allgemein Akademische Turnanstalt und 1849 gründete sich in Bonn der interkorporative Studenten-Turnverein Bonn.

Auf Initiative von Ghibellinia Tübingen (gegr. 02.02.1845) gelang dann am 01. März 1868 unter Mitwirkung von Teutonia-Halle (sp. Corps), Verdensia Göttingen, Teutonia Bonn und Makaria Würzburg (heute Alemannia-Makaria) die Gründung des Allgemeinen Landsmannschafter-Convent (ALC). Schon am 21.05.1872 auf der Tagung in Halle wurde Coburg als Tagungsort festgelegt und der Verband nannte sich seitdem Coburger Landsmannschafter-Convent (CLC).

1860 fand das 1. Deutsche Turn- und Jugendfest in Coburg statt, nachdem schon 1859 in Bonn eine Zusammenkunft stattfand. Weitere Gründungen folgten, so in Berlin am 17.07.1860 und Göttingen am 22.11.1860. 1861 erschienen auch Wiener Turner zum Turnfest. Die Gründung des Cartellverband akademischer Turnvereine (CVAT) war der Initiative der ATVe Göttingen und Berlin zuzuschreiben, letztlich aber von der ATVe Berlin, Leipzig und Graz durch Bildung eines Kartells erst während des Turnfestes in Bonn am 04.08.1872 durchgeführt.

Nachdem erhebliche interne Spannungen aufgetreten waren und einige Mitglieder sich den Corps angeschlossen hatten, löste sich der CLC 1877 auf. Am 07.01.1882 wurde er wieder gegründet und wuchs bis zum Jahr 1897 auf 34 Landsmannschaften auf. Im gleichen Jahr wurde auch die Vereinigung Alter Landsmannschafter (AHLC) gegründet

Der CVAT nahm den Namen Vertreter-Convent V.C. Cartellverband akademischer Turnverein an deutschen Universitäten an. Die „Leipziger Richtung“ hatte sich durchgesetzt und die Turner hatten sich dem Couleurstudententum verschrieben. Die ausgetretenen Verbindungen gründeten den Akademischen Turnbund (ATB).

Erneute Namensänderung: Vertreter-Convent, Verband farbentragender akademischer Turnvereine an deutschen Universitäten; später wurde „Universitäten“ durch „Hochschulen“ ersetzt. Im selben Jahr fand das 1. Turnfest des Verbandes in Rudolstadt i./Thüringen statt.

Seit 1908 nennt sich der frühere CLC Deutsche Landsmannschaft (DL) und nahm 1919 die Landsmannschaften des aufgelösten Allgemeinen Landsmannschafter Convents auf der Marksburg, einer Vereinigung von Landsmannschaften an Technischen Hochschulen, auf. 1920 werden die österreichischen und sudetendeutschen Landsmannschaften Mitglieder. Am 28.09.1922 tritt die DL in eine Arbeitsgemeinschaft mit der Vertreter Convent (VC) ein, der die Turnerschaften vereint.

Bad Blankenburg i./Thüringen wurde als ständiger Tagungsort und Ort des Turnfestes festgelegt. Der Verband baute sich dort ein Turnerschafter-Haus und ein Stadion, das heute Bestandteil der Landessportschule Thüringen ist.

Der VC bestand bei seiner Auflösung am 15.10.1935 aus 86 Turnerschaften.

Aufgrund der politischen Situation traten die Prager Landsmannschaften schon 1933 und die österreichischen Landsmannschaft 1934 aus dem Verband aus. Die DL mit ihren 100 Mitgliedsverbindungen löste sich auf immer stärker werdenden Druck der Nationalsozialisten am 5.6.1936 zwangsweise auf.

Nachdem sich zunächst die Sammlungsbewegungen der Landsmannschafter und Turnerschafter in einzelnen Arbeitsgemeinschaften zusammengeschlossen hatten, kam es am 12. Mai 1951 zum Zusammenschluss mit dem Namen Coburger Convent (CC) mit dem Tagungsort Coburg. Der Verband ist farbentragend und verlangt zwei Pflichtmensuren. Schon 1952 fand die 1. Gesamtdeutsche Tagung in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sängerschaft (DS) in Berlin statt, die heute als Greifensteintagung in Bad Blankenburg durchgeführt wird.

Abschluss eines Freundschaftsverhältnisses mit der Deutschen Sängerschaft. Das mit dem Österreichischen Landsmannschafter- und Turnerschafter-Convent (ÖLTC) 1954 abgeschlossenen Freundschaftsabkommen wurde in eine Vollmitgliedschaft gewandelt.

Aufgrund der Ablehnung der Bestimmungsmensur treten 13 Turnerschaften aus und gründen den Marburger-Kreis, später Marburger-Konvent (MK) mit Tagungsort Hannoversch-Münden.

Mit der Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 begann ein neuer Abschnitt der Verbandsgeschichte für den Coburger Convent. Für den CC ist mit dem Jahr 1990 seine einzige allgemeinpolitische Forderung, Einheit Deutschlands, die sich aus dem Grundgesetz der Bundesrepublik abgeleitet hat, in Erfüllung gegangen. Nachdem über Jahrzehnte im Rahmen der Mahnstunden am Pfingstmontag, der Gesamtdeutschen Tagungen und kleiner Gesten, wie den Besuchen an der innerdeutschen Grenze bei Neustadt bei Coburg, die deutsche Einheit angemahnt wurde, konnten schon in den ersten Jahren nach 1990 Bünde aus den neuen Bundesländern in Coburg begrüßt werden. Einige CC-Bünde fanden den Weg zurück an ihre alte Alma Mater, Verbindungen, die sich in der DDR gegründet hatten, wurden in den CC aufgenommen und von CCern wurden die Bemühungen des Verbandes, in den neuen Bundesländern Fuß zu fassen, tatkräftig unterstützt. So entstanden innerhalb kürzester Zeit an allen Hochschulen der ehemaligen DDR wieder akademische Landsmannschaften und Turnerschaften.

Nun war es auch möglich, die alten Tagungsstätten des VC in Bad Blankenburg wieder zu benutzen. Seit 2001 findet dort die Greifensteintagung statt, die alljährlich in Zusammenarbeit mit der Deutschen Sängerschaft im Herbst in Bad Blankenburg organisiert wird. Die ersten Schritte in die neuen Bundesländer wurden rasch unternommen. So organisierten CCer bereits zu Pfingsten 1990 die erste gemeinsame Fahrt von Coburg nach Bad Blankenburg und schnell nach den ersten Besuchen wurde damit begonnen, das Gefallenendenkmal des ehemaligen VC im Fuchsturm auf dem Greifenstein zu renovieren. Kurze Zeit später schlossen Coburger Convent und Landessportbund Thüringen einen Vertrag, der es dem CC bis heute ermöglicht, die Landessportschule für seine Tagungen in Bad Blankenburg zu benutzen und ein VC-Traditionszimmer einzurichten. Bad Blankenburg wurde damit zum festen Bestandteil im Leben des CC. Im Jahr 2000 gab es dann auch die erste Greifenstein-Tagung als Nachfolgeveranstaltung des Studententages mit der Deutschen Sängerschaft an historischer Stätte in Bad Blankenburg.

Was ist eine Studentenverbindung?

Eine Studentenverbindung ist so ein bisschen eine Mischung aus einem Verein und einer Bruderschaft. In der Verbindung, die wir auch Korporation oder einfach nur Bund nennen, haben sich Studierende, die zur gleichen Zeit am gleichen Ort studierten, zusammengeschlossen.

Seit Anbeginn dieser Zusammenschlüsse pflegen wir das so genannte Lebensbundprinzip, das heißt, wir hören nicht auf, Verbindungsstudent zu sein, wenn wir Examen machen und die Universität oder Hochschule verlassen. Heute nennt man das Alumni und es wird nach amerikanischem Vorbild (im Übrigen haben unsere Verbindungen nichts mit den amerikanischen Fraternities zu tun – weder nach der Art, noch nach deren Ritualen bei der Aufnahme!) von den Unis befördert. Im Laufe von Generationen entstand so eine bunte Mischung aus zahlreichen Ehemaligen in aller Welt und einer kleineren Zahl von jungen Studierende am Uni-Ort, die sich miteinander verbunden wissen.

Jeder Verbindung hat ein Haus der Begegnung, in denen die Studierende das Leben gestalten und die Absolventen dieses alimentieren. Es gibt außer einer gültigen Immatrikulation keine weiteren Aufnahmekriterien.

Bänder, Mützen, Uniformen haben nur die Bedeutung, dass man unsere Zugehörigkeit erkennt und um Farbe zu bekennen. Es gibt zwar auch Verbindungen, die öffentlich keine Farben tragen, aber der weitaus größte Teil aller Bünde tut es. Die Bänder zeigen immer die Verbindungsfarben.

Ähnlich wie bei Sportvereinen und Fanartikeln helfen unsere Farben auch bei Identifikation bzw. Abgrenzung. Oft liegen ihnen Stadt- oder Landesfarben zu Grunde, manchmal wurden sie willkürlich gewählt oder durch Universitäts-Verwaltungen bestimmt. Jede Gründung einer Verbindung wurde von der Universität genehmigt.

Unsere farbigen Mützen haben ihren Ursprung in den Jahrgangseinteilungen an Schulen während des 19. Jahrhunderts. Im Gegensatz zu Trachtenvereinen steht bei uns die tradierte Garderobe aber nicht um ihrer selbst willen im Mittelpunkt, sondern ist eher schmückendes Beiwerk, beim eigentlichen Grund des Zusammenfindens: Gedankenaustausch und Feiern! Die hier gezeigten Uniformen werden nur bei großen Anlässen getragen.

So, wie Du im Studium oder allgemein im Leben in Deine neuen Rollen und Aufgaben hinein wächst, so ist es auch in einer Verbindung. Es gibt Füxe, Burschen und Alte Herren.

Füchse (oder auch: Füxe) sind die Neumitglieder. Da Du als Gast nur eine Draufsicht auf das Verbindungsleben bekommst, dient die Fuxen-Zeit dazu, den Ersteindruck durch eine Binnenschau zu ergänzen. Du guckst Dir den Laden an, lernst erst mal vieles bzw. viele kennen und beginnst mit dem Fecht-Training. Stellt sich heraus, dass das Verbindungsleben Dein Ding ist und Du dabei bleiben möchtest, wirst Du zum Burschen erhoben und kannst von da an das Bundesleben aktiv mitgestalten und bei allen wichtigen Entscheidungen mitstimmen.

Die Burschen sind die Studenten, die neben dem Studium die Verbindung mit Leben füllen. Sie führen Vereinsämter und planen Veranstaltungen; erledigen also die Arbeit und übernehmen Verantwortung. Die Burschenzeit sind somit die Semester, in denen wir zusätzlich zum Uni-Lernen schon das Erlernte der Fuxenzeit anwenden, uns dabei organisatorisch ausprobieren und weiterentwickeln.

Die Alten Herren schließlich sind die ehemaligen Studenten, die nicht mehr in der Mensa, sondern im Büro oder Labor sitzen und ihren Lebensmittelpunkt in Karriere und Familie haben. Nichtsdestotrotz unterstützen sie ihre Verbindung – ideell und materiell. Das heißt, sie zahlen für den Unterhalt des Hauses und des Bundesbetriebs. Und sie kommen regelmäßig vorbei, um die alten Studienfreunde zu treffen und mit den nachrückenden Generationen bekannt zu werden. Beim gemeinsamen Feiern von Jung und gefühlt-Jung ergibt sich dann, wofür wir die ganze Sache be- und vorantreiben: lebenslange Freundschaft.

Wir im Coburger Convent sind alle Waffenstudenten. Die Tradition des Verbindungs-Fechtens ist sicherlich der spektakulärste und medial meist verzerrte Teil unseres Treibens. Im Endeffekt ist es aber nur ein Sport; ein Kontaktsport, bei dem es – wie bei vielen anderen auch – zu Blessuren und Verletzungen kommen kann. Die Behauptung, wir wollen Verletzungen, weil diese uns später die Karriere sichern, ist ein weit verbreiteter Irrglaube, zumal heute derartige Verletzungen sehr selten vorkommen. Im Übrigen hat der Bundesgerichtshof 1953 schon entschieden, dass die Mensur erlaubt ist, solange damit nicht Ehrenhändel ausgetragen werden.

Vielleicht ist ein Rausch, ein Kick, der viele treibt. Eine Grenzsituation ist es in jedem Fall, die dem Kontroll- und Sicherheitswahn unserer Zeit krass entgegensteht. Aber auch das Besteigen von Felswänden ohne jedwede Mittel ist für einen Außenstehenden schwer zu verstehen. Diese Art des Erlebens lässt sich weder wirklich bereden noch beschreiben. Es ist einfach eine Selbsterfahrung!

In jedem Sport gibt es echte Talente und weniger Begabte. Die zwei Pflichtpartien, die der CC jedem seiner Mitglieder abverlangt, sind die Basis für die Einschätzung der eigenen Befähigung und Begeisterung für die Sache. Wer Spaß am Spiel mit den Extremen findet, zelebriert das kontrollierbare Risiko über das Minimum hinaus.

Doch zwei Partien verlangen wir von uns. Denn letztendlich ist es auch die Mensur, die uns von einem Club unterscheidet. Die Eintrittsschwelle ist hoch, doch wer sie überwindet, bleibt dabei und lebt es mit.

Diese Frage hat mehrere Antworten, wobei diese jeweils auf den Fragenden zugeschnitten sind. Denen gegenüber, die uns nicht mögen, wirkt jede Antwort wie eine Rechtfertigung und sie ist nicht zufriedenstellend. Eine solche ist aber vielleicht soziologisch sinnvoll, obwohl im Sinne der garantierten Autonomie bei einer Vereinsgründung gar nicht nötig. Die häufigste Begründung dürfte sein, dass das prägende Lebensbundprinzip im gleichgeschlechtlichen Kontext für einfacher umsetzbar gehalten wird, da man sich auch bei großen Differenzen einfacher wieder zusammenrauft. Frauen spielen bei uns eine viel größere Rolle, als allgemein angenommen wird. Das aktive Leben auf den Häusern ist überall dort interessant, wo viele Frauen eine und ausgehen und auch Einfluss haben.

Ein Einblick in den Coburger Convent.