Studium mit Leidenschaft

Studium mit Leidenschaft!

Es geht um die drei „F“: Freundschaft – Feiern – Fechten

IMG_4475Freundschaft. Das Studium ist uns wichtig. Darum sollen sich unsere Mitglieder in erster Linie kümmern. Doch wer allein studiert, hat es oft schwerer und weniger Spaß. In Gemeinschaft aber läuft es leichter und meistens auch erfolgreicher. Daher helfen wir uns untereinander. Die älteren Semester greifen den Erstsemestern bei der Studienplanung unter die Arme oder können auch wertvolle Tutoren bei der Klausurvorbereitung sein! Die Ehemaligen, die schon ihren Abschluss und einen Job haben, sind unkomplizierte Ansprechpartner bei der Praktikums-Suche oder können nützliche Tipps für den Berufseinstieg geben. Durch diese semester- oder generationenübergreifende Hilfe gewinnst Du im Laufe der Jahre Freunde fürs Leben.

Eigentlich sind gegenseitige Hilfe, gemeinsames Lernen, Wohnen, Lachen und Trauern nichts, das Du nicht auch anderswo finden könntest. Doch im Gegensatz zu „normalen“ Uni-Kontakten wie Lerngruppen, WGs, Fachschaften, verlaufen wir uns nicht in der Welt. Wie eine Familie bestehen wir über Generationen:

Die älteste Verbindung seit nunmehr beinahe 300 Jahren. Du wirst also jederzeit wieder zurückkehren und Deine Mitstreiter vorfinden.

KommersFeiern. Wer hart studiert, darf auch hart Party machen! Wir Verbindungsstudenten stehen immer wieder im Verdacht, wilde Partys zu feiern. Nun ja, manches ist TV-Klischee, aber vieles ist auch wahr. Doch es sind nicht Exzesse oder Mulatschaks, die unser „Feiern“ allein bestimmen. Auch das gesellige „Biersammensein“ auf Stammtischen, am Grill, beim Fußballgucken oder dem, was man heute chillen nennt und bei uns Hocke heißt, gehören dazu. Es gibt keinen Saufzwang, aber Bier ist schon einer unserer gemeinsamen Nenner.

Neben Behaglichkeit und ganz „normalen“ Studentenpartys gibt‘s bei uns auch die Kneipe, eine Form des „akademischen“ Feierns, die seit dem frühen 19. Jahrhundert besteht und wohl heute zur Kategorie Trinkspiele gehören dürfte. Gewusst wie und richtig gemacht, ist Kneipe auch heute noch einen riesen Spaß!

Platz zum Feiern haben die Bünde alle genug, jede Verbindung hat ein eigenes Haus mit allem zum Studieren, Wohnen und Feiern. Einfach mal hingehen, anschauen! Wer das nicht gesehen hat, hat nicht studiert…

SchlaegerFechten. Das große Mysterium – und somit das große „Pssst“. Die ersten zwei Regeln des Fight Club lauten… ok, ein paar Worte doch dazu.

Wir im CC sind alle Waffenstudenten. Die Tradition des Verbindungs-Fechtens ist sicherlich der spektakulärste und medial meist verzerrte Teil unseres Treibens. Im Endeffekt ist es aber nur ein Sport; ein Kontaktsport, bei dem es – wie bei vielen anderen auch – zu Blessuren und Verletzungen kommen kann. Die Behauptung, wir wollen Verletzungen, weil diese uns später die Karriere sichern, ist ein weit verbreiteter Irrglaube. Es ist der Rausch, der Kick der viele treibt. Eine Grenzsituation, die dem Kontroll- und Sicherheitswahn unserer Zeit krass entgegensteht. Doch diese Fight-Club-Erfahrung lässt sich weder wirklich bereden noch beschreiben. Das muss Mann selbst (er-)leben!

In jedem Sport gibt es echte Talente und weniger Begabte. Die zwei Pflicht-Partien, die der CC jedem seiner Mitglieder abverlangt, sind die Basis für die Einschätzung der eigenen Befähigung und Begeisterung für die Sache. Wer Spaß am Spiel mit den Extremen findet, zelebriert das kontrollierbare Risiko über das Minimum hinaus.

Doch zwei Partien verlangen wir von uns. Denn letztendlich ist es auch die Mensur, die Trittbrettfahrer fernhält. Die Eintrittsschwelle ist hoch, doch wer sie überwindet, bleibt dabei und lebt es mit.


Vielleicht ist jetzt einiges für Dich klarer geworden. Wir gestalten unsere Studentenzeit. Sie soll mehr als nur schnödes Absitzen von Seminaren und einsamer Stillarbeit in der Bibliothek sein. Mehr als nur Zweckbündnis helfen wir, mehr als nur WG leben und wachsen wir zusammen. Durch eine spaßige Mischung aus Erfahren und Erleben von Tradition und Gegenwart wächst in uns eine Leidenschaft für das Studentenleben, die weit über die Studienzeit anhält und von Semester zu Semester durch neue Studenten weiterbelebt wird.

Wir laufen nicht an der Masse vorbei – wir ragen aus ihr heraus!

Hört sich gut an? Nur noch eine Frage offen? So geht’s weiter

Zusammenfassend kann man sagen: Bei uns gibt es ein Studium mit Leidenschaft.