Fux, Bursche, Alter Herr – Was soll das?

So, wie Du im Studium oder allgemein im Leben in Deine neuen Rollen und Aufgaben hinein wächst, so ist es auch in einer Verbindung. Es gibt die Füxe, die Burschen und Alten Herren.

Füchse (oder auch: Füxe) sind die Neumitglieder. Da Du als Gast nur eine Draufsicht auf das Verbindungsleben bekommst, dient die Fuxen-Zeit dazu, den Ersteindruck durch eine Binnenschau zu ergänzen. Du guckst Dir den Laden an, lernst erst mal vieles bzw. viele kennen und beginnst das Fecht-Training. Stellt sich heraus, dass das Verbindungsleben Dein Ding ist und Du dabei bleiben möchtest, wirst Du zum Burschen erhoben und kannst von da an das Bundesleben aktiv mitgestalten und bei allen wichtigen Entscheidungen mitstimmen.

Die Burschen sind die Studenten, die neben dem Studium die Verbindung mit Leben füllen. Sie führen Vereins-Ämter und planen Veranstaltungen; erledigen also die Arbeit und übernehmen Verantwortung. Die Burschen-Zeit sind somit die Semester, in denen wir zusätzlich zum Uni-Lernen schon das Erlernte der Fuxen-Zeit anwenden, uns dabei organisatorisch ausprobieren und weiterentwickeln.

Die Alten Herren schließlich sind die ehemaligen Studenten, die nicht mehr in der Mensa, sondern im Büro oder Labor sitzen und ihren Lebensmittelpunkt in Karriere und Familie haben. Nichtsdestotrotz unterstützen sie ihre Verbindung – ideell und materiell. Das heißt, sie zahlen für den Unterhalt des Hauses und des Bundesbetriebs. Und sie kommen regelmäßig vorbei, um die alten Studienfreunde zu treffen und mit den nachrückenden Generationen bekannt zu werden. Beim gemeinsamen Feiern von Jung und gefühlt-Jung ergibt sich dann, wofür wir die ganze Sache be- und vorantreiben: lebenslange Freundschaft.